Zeigen & Forschen

Sonder­ausstellungen

Jüdische Biografien bis 29. Mai 2022 verlängert

Die Unsichtbaren sichtbar.

Jüdische Biografien aus dem Brucker Land

Da sich Altbayern bis 1861 sehr restriktiv gegenüber der Einwanderung von Juden verhielt, begann jüdisches Leben in der Brucker Region erst um 1900. Und hier vor allem von München und anderen Städten ausgehend, wo viele Landjuden sich niedergelassen hatten, um den sozialen und wirtschaftlichen Aufstieg zu schaffen.

Die Ausstellung begibt sich auf Spurensuche und versucht, die durch Assimilation und Emanzipation unsichtbar Gewordenen sichtbar zu machen. Es entsteht dabei ein Mosaik unterschiedlicher jüdischer Biografien. Manche sind gut nachzuzeichnen, andere wiederum nur schlaglichtartig zu erfassen. Über allem steht der Zivilisationsbruch durch den Holocaust.

Bildnachweis: Familie Amányi, 1938 emigriert nach Palästina. Stadtarchiv Olching, Slg. Fritz Scherer

Der Gewichtheber Ze'ev Friedman

Der Jexhof erinnert an den Gewichtheber Ze'ev Friedman, eines der Opfer des Olympia-Attentats 1972 in München.
Jexhof commemorates Ze'ev Friedman, weightlifter, one of the victims of the massacre at the Olympic Games 1972 in Munich.

Ein Beitrag zu:

Zwölf Monate - Zwölf Namen

50 Jahre Olympiaattentat München 1972

Stream der Eröffnung am 3.3.2022: https://www.youtube.com/watch?v=A6hegb3WBRw

 

Hier finden Sie Informationen zu den Ausstellungen im Landratsamt Fürstenfeldbruck „5. September 1972 – Das Ende der Heiteren Spiele von München“ und Eliezer Halfin (2.-31.5.2022)

Bildnachweis:

Ze'ev Friedmann beim Wettkampf in der Messehalle auf der Theresienhöhe, 3.9.1972

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Vorschau

Eine regionale Geschichte der Tattoos

Ab 7. Juli 2022:

Unter die Haut.
Eine regionale Geschichte der Tattoos
 
Bildnachweis: Lillys Rose.
Foto: Jan Martin Zwick