AKTUELL "WAS IST LOS AM JEXHOF?"

Erzähltheater FREMD. SEIN. HEIMAT ODER WENN VERGANGENHEIT UND ZUKUNFT GEGENWART WERDEN Von Franz Csiky

14.09

von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Es entsteht ein Bild, das auf unterhaltsame und nachdenkliche Weise ein „Damals“ mit dem „Heute“ zusammenführt und das vor dem erneuten Entstehen von Ressentiments, Ablehnung und Rassismus warnt.
Beschreibung: 

Nach dem Tod einer Tante erbt ein Geschwisterpaar „mit Migrationshintergrund“ einen Fluchtkoffer voller Aufzeichnungen über die Vertreibung der Familie aus dem Böhmerwald. Aber es geht nicht um Nostalgie. Wichtiger ist der Spannungsbogen zwischen „altheimatlicher“ Prägung und „neuheimatlichem“ Assimilationswunsch oder -druck. Und dies ist auch der Mechanismus, der bei vielen Geflüchteten und Vertriebenen wirkte und wirkt. Der Autor dieses eigens für den Jexhof geschriebenen Stückes, Franz Csiky, hat den vielfarbigen Stoff zu einer ebenso vielfarbigen Spielvorlage geformt – kabarettesk, satirisch, musikalisch. So entsteht ein Bild, das auf unterhaltsame und nachdenkliche Weise ein „Damals“ mit dem „Heute“ zusammenführt und das vor dem erneuten Entstehen von Ressentiments, Ablehnung und Rassismus warnt.


Inszenierung: Rolf P. Parchwitz
Es spielen: Michaela Stögbauer, Kurt Schürzinger und David Jäger (Musik)


Eintritt: 18 €, ermäßigt 14 €

Reservierung unter Tel. 08153/93250 zu den Öffnungszeiten des Museums